Fahrrad Rollentrainer – (klassisch, basic)

Hier soll der klassische Fahrrad Rollentrainer vorgestellt werden. Dabei werden Aufbau, Vorteile sowie die Nachteile dargestellt, um diese Art Fahrrad Rollentrainer besser kennenzulernen.

Als erstes soll die Begrifflichkeit geklärt werden. Begriffe wie Fahrrad Rollentrainer oder Rennrad Rollentrainer stehen als Überbegriff über allen Rollentrainerarten. Dazu gehören auch die Freie Rolle oder der Trainer mit Direktantrieb.

Der Zusatz klassisch oder Basic steht für die im weiteren beschriebene Art Rollentrainer, wobei weitere Zusätze wie Smart oder Interaktiv wieder für alle Rollentrainer Arten gelten:

Der Aufbau des Basic Rollentrainer

Beispielbild Klassischer Rollentrainer
(Bild von Amazon*)

Das Hinterrad des Fahrrades wird in den Rollentrainer eingespannt. Dafür benötigt man für die meisten Modelle eine besondere Steckachse, die an die Einspannvorrichtung angepasst ist. Das Vordere Laufrad wird einfach auf den Boden bzw. auf eine kleine Halterung aufgelegt. Eine Trainingsrolle kann so eingestellt werden, dass diese von Hinten gegen das Hinterrad drückt und bei Drehung als Widerstand fungiert.

Der Basic Rollentrainer – Vorteile

Diese Rollentrainer sind die erste Wahl für den Trainingsanfänger, da man sich nur auf das Treten konzentrieren muss, nicht aber noch zusätzlich die Balance halten muss. Zudem ist auch der Einbau des Fahrrads in den Rollentrainer noch recht simpel, da nur das Hinterrad eingespannt werden muss.

Durch den Aufbau bedingt sind recht hohe Widerstände möglich, so dass ein Fahren von Sprints und schweren Intervallen gut möglich ist. Durch das eingespannte Hinterrad sowohl für den Anfänger als auch für den Profi.

Im Marktüberblick hat man bei dem klassischen Fahrrad Rollentrainer dann noch größte Auswahl. Ein Update zum smarten Rollentrainer ist meist möglich und viele Modelle bieten direkt die Datenaufnahme oder sogar Interaktivität an. Damit ist das Training in der Virtual Reality möglich.

Der Basic Rollentrainer – Nachteile

Der initiale erste Aufbau ist erstmal etwas aufwändiger, da man meist die Steckachse des Fahrrades austauschen muss. Bei einer schlechten Arretierung oder nicht gut aufgepumpten Reifen kann es zum Durchrutschen der Reifen kommen.

Gerade bei höherem Widerstand erhöht sich der Reifenabrieb durch den starken Anpressdruck der Trainingsrolle. Daher schlagen sogar die Hersteller vor spezielle Rollentrainer Reifen zu kaufen.

Dadurch, dass man nicht wirklich fährt, ist das Fahrgefühl natürlich nicht mit dem Fahren auf der Straße vergleichbar. hier muss man dann ein paar Abstriche machen.

Mit dem Einspannen des Hinterrades ergibt sich ein Gefälle nach Vorne. Der Ausgleich durch eine Vorderradstütze beim Rollentrainer macht Sinn, um effektiver trainieren zu können. Hier gibt es einen Artikel dazu.

Das Preissegment vom Basic Rollentrainer

Ganz einfache klassische Fahrrad Rollentrainer Modelle sind bereits sehr günstig zu kaufen, wenn man ohne eine komfortable Einstellmöglichkeit des Widerstands leben kann. Hier liegt man dann zwischen 100 Euro und 200 Euro. Eine Stufe teurer, bei etwa über 200 Euro, ist es dann möglich auch den Widerstand manuell über ein am Lenkrad befestigtes Kabel einzustellen.

Zudem kann ab einem gewissen Preis ab 300/400 Euro ein smarter Rollentrainer oder sogar ein interaktive Rollentrainer erwartet werden. Die teureren klassischen Fahrrad Rollentrainer sind auch meist direkt etwas leiser als die ganz billigen.

Gesamteindruck und Empfehlung

Der klassische Rennrad Rollentrainer stellt die übliche Einsteiger Art dar. Selbst günstige Modelle gibt es schnell mit hohem Widerstand und auch smarte Basic Rollentrainer sind schnell gefunden. Das Training in Virtual Reality ist dann auch mit dabei.

Die hohen Widerstände können auch ambitionierte Radsportler locken. In jedem Fall eignet sich der klassische Rennrad Rollentrainer auch für längere Grundlageneinheiten während man ein Fussballspiel schaut.

Mehr Informationen zum klassischen Rollentrainer:

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